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Gedichte für Hunde Freunde

Für Hobby und Sport originelle Gedichte zum Geburtstag für Hundefreunde, Hundebesitzer

  • GEDICHT AN HUNDEFREUNDE
    - DU BIST NICHT AUF DEN HUND GEKOMMEN -

    Du bist nicht auf den Hund gekommen,
    der Hund, der kam zu Dir.
    Liebevoll hast Du ihn aufgenommen,
    das ist die Liebe zu dem Tier.

    Ab und zu hast Du das Hundele,
    von Euch, Chipsi wird's genannt,
    dann gehst Du mit ihm manches Stundele,
    damit das Hundele sich voll entspannt.

    Nun, Lore, wünschen wir Dir weiter
    eine gute, schöne Zeit,
    bleib gesund und bleibe heiter
    und für's Chipsi Hundele bereit.
    © Egon Eisenmann
  • GEDICHT HUNDE-LIEBHABER
    - DIE LIEBESERKLÄRUNG -

    Ich liebe wie du schaust,
    verschämt vom Tisch die Plätzchen klaust,
    wie ein Verrückter rennst,
    den lieben langen Tag verpennst,
    mit mir „dein Spielchen“ spielst,
    ganz nebenbei zum Kühlschrank schielst,
    mich rund herum beschützt,
    den Kopf auf meine Lehne stützt –
    und wie du mit mir gehst,
    dich freust und mich verstehst . . .
    ich weiß, ich bin verrückt,
    wenn sich dein Körper an mich drückt,
    als wollt‘ er sagen: D e i n !
    Dann möcht‘ ich nirgends anders sein
    und sage mir: „Na und ?
    Ich lieb‘ halt meinen Hund“.
    © Renate V. Wagner
  • HUNDEGEDICHT - SPRUCH

    Du sagst, du wärst so müde wie ein Hund,
    So reizbar, krank und hungrig wie einer,
    So matt und melancholisch wie einer,
    So träge, schläfrig, müßig wie einer.
    Doch warum vergleichst du dich mit einem Hund?
    Worin der Mensch gering schätzt einen Hund,
    Stell ich dich besser gleich mit einem.
    Du bist so treu und ehrlich wie einer,
    Bist unbefangen, lieb, so wie ein Hund,
    Du bist so klug und tapfer wie ein Hund.
    - Sir John Davies (1550 - 1605) -
  • GEDICHT FÜR HUNDE - FANS
    - UND KEINE HÜNDIN DABEI -

    Es waren einmal zwei Hunde,
    Wie war das Herz ihnen schwer!
    Sie liefen wohl eine Stunde
    Hintereinander her.

    Sie hofften, in liebendem Bunde
    Werd ihnen leicht und frei,
    Und waren doch nur zwei Hunde,
    Und keine Hündin dabei.
    Das ist die soziale Misere,
    Die Sphinx in der Hundewelt,
    Dass man vom Hundeverkehre
    Die Hündinnen ferne hält.

    Die Hündinnen werden ja häufig
    Gleich nach der Geburt ersäuft,
    Und wird eine Hündin läufig,
    Verhindert man, dass sie läuft.

    Man lässt sie aus ihrem Kerker
    Tag und Nacht nicht heraus;
    Knurrend liegt Bella im Erker
    Zu Füßen der Tochter vom Haus.

    Lisettchen starrt in die Zeilen
    Und zittert wohl mit den Knien,
    Zuckt mit den Lippen bisweilen,
    Und beide denken an ihn.

    Wallt man im Familienvereine
    Sonntags vors Tor hinaus,
    Bella geht an der Leine
    Zugleich mit der Tochter vom Haus.

    Hier rücken heran die Studenten,
    Dort naht sich Nero galant;
    Wie wird von beiden Enden
    Die arme Leine gespannt!

    In einem Rudel Hunde
    Kam schließlich man überein,
    Es möge nun in der Runde
    Jeder mal Hündin sein.

    Das Auge, angstvoll, trübe,
    Schweift ferne zum Horizont,
    Als spräch's: Und das hat der Liebe
    Himmlische Macht gekonnt.

    Der kleine Fritz ging vorüber
    Und sagte: »Lieber Papa,
    Sage mir doch, du Lieber,
    Was machen die Hunde da?«

    Papa entgegnet: »Das nennt man,
    Darf dir nicht sagen wie;
    An diesen Greueln erkennt man
    Das lausige Hundevieh.«
    - Frank Wedekind (1864-1918) -

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